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Sonnenpflege

Die Sonne tut der Seele gut. Unser Gemüt wird erhellt und die Sonnenstrahlen sorgen für gute Laune. Und doch muss man sich genau vor diesen schützen. Häufig werden die Gefahren der UV-Strahlen unterschätzt.
Als grösstes unserer Organe hat die Haut unterschiedliche Aufgaben. Dazu gehört beispielsweise der Schutz vor Hitze und Kälte, sowie vor dem Eindringen von Viren, Bakterien und Pilzen oder eben auch der Schutz vor Strahlung. Und genau da kann die Haut unterstützt werden.

Auch wenn unsere Haut eine gewisse Eigenschutzzeit hat, welche bei jedem Menschen unterschiedlich ist, ist es dennoch wichtig sie zu schützen. Denn Schäden der Haut können bereits vor einer ersichtlichen Rötung auftreten.

Was ist der Unterschied zwischen UVA- und UVB- Strahlen?

Es gibt unterschiedliche Strahlungsarten, beispielsweise die Ultraviolett-Strahlung, auch UV-Strahlen genannt. Diese werden weiter in UVA-, UVB, und UVC-Strahlen unterteilt. UVC-Strahlen werden in unseren Breitengraden grösstenteils von der Ozonschicht absorbiert. Daher sind die UVA- und UVB-Strahlen im Zusammenhang mit einem Sonnenbad die wichtigsten.

UV-Strahlen sind, in dosierter Anwendung, wichtig für die Melaninbildung, Vitamin D3 Bildung und dienen zur Aktivierung des Immunsystems. Im Übermass führen sie jedoch zu Schäden. Dazu gehören Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung, Sonnenallergie, Austrocknung der Haut und im schlimmsten Fall Hautkrebs.

Während bei einem Sonnenbrand die UVB-Strahlen das Problem sind, sind es bei einer Sonnenallergie oder der vorzeitigen Hautalterung die UVA-Strahlen. Hautkrebs wird von der Gesamtheit aller UV-Strahlen über Jahre hinweg begünstigt. Achten Sie beim Kauf einer Sonnencreme darauf, dass diese vor UVA- und UVB-Strahlen schützt.

UV-Strahlen können unterschiedlich empfunden werden. Kälte oder ein bewölkter Himmel sind kein Indiz dafür, dass keine UV-Strahlen durchdringen können. Je nach Umgebung können UV-Strahlen reflektiert werden. Dies geschieht besonders bei hellen Oberflächen wie Schnee, Sand oder Beton. Wasser verstärkt ebenfalls die Reflektion und somit auch die Stahlenwirkung auf die Haut. Was ebenfalls häufig unterschätzt wird ist die verstärkte Wirkung in der Höhe. Die Strahlung wird intensiver, je mehr Meter über Meer man sich befindet. Daher gilt es sich auch bei einer Wanderung mit kühleren Temperaturen in den Bergen einzucremen.

Wie wirkt Sonnencreme?

Es gibt zwei Arten von Sonnencremen. Die mineralischen oder auch physikalisch genannten Filter und die chemisch wirksamen UV-Filter. Die meisten Sonnencremen für Erwachsene, sind solche mit chemisch wirksamen Filtersubstanzen. Für Babys und Kinder wählt man üblicherweise physikalische Filter. Es gibt auch Präparate, die eine Mischung aus beiden sind.

Die Wirkungsweise der physikalischen Filter ist folgende; die Mikropigmente lagern sich an der Hautoberfläche an. Je mehr dieser Pigmente in einer Creme enthalten sind, desto höher ist der Schutzfaktor vor UV-Strahlen. Die Mikropigmente der Sonnencreme wirken durch Streuung, Lichtbrechung und Reflexion der Strahlen. Einer der Vorteile und somit auch der Hauptgrund, warum diese Filtersubstanzen bei Kindern eingesetzt werden, ist die gute Verträglichkeit. Es kommt äusserst selten zu allergischen Reaktionen.

Der grosse Nachteil dieser Filter ist die Weissfärbung der Haut und die schlechte Verteilbarkeit. Daher wird bei Cremen für Erwachsene vermehrt zu chemischen Filtern gegriffen, angenehmer auf der Haut sind.

Bei chemischen Filtersubstanzen werden energiereiche in energieärmere Strahlen umgewandelt, die dabei teilweise als Wärme an die Haut abgegeben werden. Um die maximale Wirkung und somit den maximalen Schutz zu erreichen, sollte die Sonnencreme ca. 30 Minuten vor der Sonnenexposition aufgetragen werden.

Was muss ich bei Kinderhaut beachten?

Kinderhaut ist noch nicht gleich entwickelt wie die eines Erwachsenen. Daher ist auf besonderen Schutz zu achten. Verwenden Sie eine Sonnencreme, welche gut verträglich und speziell für Kinderhaut geeignet ist. Zu einer gut verträglichen Sonnencreme gehört beispielsweise, dass weitgehend auf Konservierungsmittel und synthetische Duftstoffe verzichtet wird. Tragen Sie die Sonnencreme regelmässig nach und achten sie darauf, dass sich die Kinder im Schatten aufhalten. Ebenfalls sollen Kinder Sonnenbrille, Hut und T-Shirt tragen. Babys und Kleinkinder unter einem Jahr sollen nicht der Sonne ausgesetzt werden, da ihre Haut speziell empfindlich ist.

Korrekte Anwendung der Sonnenschutzprodukte:

  • Sonnencreme ca. 30 Minuten vor Kontakt mit der Sonne auf gereinigter Haut auftragen (besonders bei chemischen Filtern)
  • Sonnenschutz mit chemischen Filtern sollen immer als erstes auf die Haut kommen. Das heisst noch unter der Tagespflege.
  • Sonnenschutz mit physikalischen Filtern kommen in der Regel über die Tagespflege
  • Sonnencreme gleichmässig und in genügender Menge auftragen
  • Alle Körperteile, beispielsweise auch Ohren, Füsse, Lippen, Hände und Nacken eincremen
  • Tragen Sie den Sonnenschutz nach dem Schwimmen oder Baden erneut auf
  • Meiden Sie die Sonne zwischen 11 und 15 Uhr
  • Sonnenbrille und Kopfbedeckung nicht vergessen
  • Auch im Schatten sind UV-Strahlen, wenn auch in geringerem Mass vorhanden. Achten Sie auch da auf den Sonnenschutz.
  • Suchen Sie wenn möglich Schatten auf
  • Meiden Sie das Solarium, um Ihre Haut zu schützen
  • Verwöhnen Sie Ihre Haut nach dem Sonnenbad mit einem pflegenden After-Sun

Was nützt ein After-Sun?

Wie bereits beschrieben, trocknen die Sonnenstrahlen unsere Haut aus. Um dem entgegenzuwirken gibt es unterschiedliche Präparate die kühlen, beruhigen und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Die Inhaltsstoffe helfen kleinste Schäden schneller zu reparieren.

Sonnenschutz für Kopfhaut und Haare

Um einen Sonnenbrand am Scheitel oder ausgetrocknetes Haar zu verhindern, gibt es unterschiedliche Haarsprays, welche die Haare mit Feuchtigkeit versorgen und einen UV-Schutz für Kopfhaut und Haare enthält. Wir führen beispielsweise den Weizenkeim Spray von Rausch in unserem Sortiment.


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